SUBJECT>Die Fälblinge POSTER>pilzmel EMAIL>pilzmel@arcor.de DATE>1128276050 IP_ADDRESS>dialin-145-254-176-011.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aaUSPS9GiGbjk PREVIOUS>88331 NEXT> 88359 88363 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Andreas,
die Fälblinge gehören wohl zu besonders nervigen Pilzen. Mich wurmt insbesondere, daß in meinem Garten 4 Arten gedeihen, ich aber mit dreien noch nicht recht in die Puschen gekommen bin. Hier zu den jüngsten zweien eine Kurzbeschreibung.
1. Der helle Fälbling (heute noch einen gefunden): Hut 1,5 bzw. 2 cm breit, Grundfarbe weißlich, Mitte ockerlich. Feucht klebrig. Lamellen (noch) heller Milchkaffee, maßig dicht. Stiel um 2,5 x 0,5 cm, zylindrisch, weiß, längsriefig, obere Hälfte beflockt. Fleisch weiß, nicht bräunend. Geruch sehr schwach, Tendenz Rettich, aber wenn es sich nicht um Stinkmorcheln handelt, ist mein Geruchsinn überfordert. Sporen nicht amyloid, um 10-11,2 x 5,6-6,2 µm. Cheilozystiden bis 55 µm lang (daneben einige kleine Flaschen???).



2. Der dunkle: Hut um 2 cm breit, feucht dunkel rotbraun, zum Rande hin heller, dieser leicht gekerbt. Kein Velum gesehen. Lamellen Milchkaffee, oft gegabelt (manchmal sogar querverbunden). Stiel 3-4 x 0,5-0,7 cm, weißlich, überfasert. Fleisch weiß, nicht bräunend. Kaum Geruch (auch nach Durchschneiden, Zerreiben, Wegsperren ins Glas). Eher etwas süßlich. Geschmack allenfalls leicht bitterlich. Sporen nicht amyloid, 11,2-13,1(13,7) x 6,2-7,5 µm. Cheilozystiden bis 63 µm lang. Skizze von einem Fund aus 2003 (selbe Stelle); damals notierte ich leicht süßlichen Geruch.



Vielleicht läßt sich damit etwas anfangen?
Beste Grüße! Andreas