SUBJECT>Re: Vergiftung durch Anfassen? POSTER>Karl-Heinz EMAIL>karl_heinz.schmitz@t-online.de DATE>1158444241 IP_ADDRESS>p508454CE.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaLkF3oj.EEes PREVIOUS>105406 NEXT> 105414 105451 105506 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo,
diese Medikamente sind mir - außer Lutschtabletten gegen Rachen-Mandelentzündung - nicht bekannt.
Aber man muss hier etwas verdeutlichen. Wenn z.B. Vergiftungen durch vermeintliche Berührung aufgetreten sind, so ist damit nicht gemeint durch Hautkontakt oder des Kontaktes von Speisepilzen und Giftpilzen untereinander die in EINEM Korb transportiert wurden, sondern das z.B. abgesplitterte Bruchstücke von Knolli-Hüten dann mit den Scheidenstreiflingen zusammen verzehrt wurden! Es muss also immer zu einer nennenswerten Aufnahme der betreffenden Gifte kommen, damit diese wirken können.
Wahrscheinlich können auch schon 5-10 g zu einer (vorübergehenden) Schädigung führen. Falls Die Anfass-Theorie stimmen würde wäre die Erde längst tot, da geringe Mengen von irgendwelchen Giftstoffen ubiquitär sind.
Viele Grüße
Karl-Heinz
: Hallo Werner,
: danke für Deine Antwort. Also wenn man wirklich 35g braucht, dann ist das,
: was ich schon öfter über die Gefährlichkeit des Anfassens gehört und
: gelesen habe, wohl doch 'ne Ente oder ein Ammenmärchen. Wobei ich sowieso
: nie davon ausgegangen bin, daß das Gift einfach so in die Haut eindringen
: würde. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, daß das längere Kauen auch ohne
: Verschlucken gefährlich sein könnte, manche Medikamente soll man ja
: beispielsweise länger im Mund behalten, weil die Aufnahme über die
: Mundschleimhäute schneller geht als beim Verschlucken. Kommt aber
: sicherlich auf die Art des Wirkstoffs an.
: Na jedenfalls denke ich jetzt, daß ich davon ausgehen kann, mich nicht am
: Knolli vergiftet zu haben.