SUBJECT>Re: Meßgenauigkeit POSTER>Wolfgang P. EMAIL>Wolfgang.Pruefert@tee-online.de DATE>1158477240 IP_ADDRESS>p54A9D371.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaHjyl88e/Q8U PREVIOUS>104989 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Aus im Mittel 10,84 x 6,34µm sollte man vernünftigerweise nicht 10,8 x 6,3µm
: machen sondern ganz schlicht 11 x 6,5µm.

: Eine gute Zeit
: Gelbfieber

An dem sinnlosen Privatkrieg um die Herkunft der Messung will ich mich nicht beteiligen.

Aber zur Messgenauigkeit:
Wenn es sich um einen Mittelwert handelt, darft Du ggf. getrost eine Stelle mehr angeben als bei einer Einzelmessung, denn die Messfehler der Einzelmessung, die sich aus der Wellenlänge des Lichtes ergeben, werden "weggemittelt".

Gerade bei mittleren Länge-zu Breiten-Quotienten ist die 2. Stelle hinter dem Komma teils noch relevant.

Ob eine Angabe wie 10,8 x 6,3µm als Mittelwert einen Sinn hat, hängt aber nicht nur von der Genauigkeit, sondern auch von der Streuung und Anzahl der Einzelwerte ab, die man (wenn die Werte sowieso im PC sind) durch die Standardabweichung bekommen kann, die mit einem ± hinter dem Wert angegeben werden kann.

Beispiel:
10,8 ± 0,6 x 6,3 ± 0,4 µm wäre eine wissenschaftlich korrekte Angabe.

10,8 ± 2,1 x 6,3 ± 1,4 µm müsste gerundet werden.