SUBJECT>Re: Ach was, Werner, ... POSTER>Trüffel EMAIL>m.hess_dd@arcor.de DATE>1159996702 IP_ADDRESS>dialin-145-254-075-139.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aabU0Q2dnWUi6 PREVIOUS>107245 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Schlimm ist relativ. Die Hutfarbe hat mir von Anfang an nicht gefallen. Aber
: ich hab halt auch absolut kein Netz gesehen. Trotzdem sollte ich meinen
: vorlauten Schnabel halten, wenn ich es anhand des Bildes nicht sicher
: beurteilen kann - bei sowas wie einem Netzi zumindest :-(
Mich habe eher die Proportionen gestört, die waren mir einfach zu schlank. Aber das ist bestimmt kein gutes Unterscheidungsmerkmal. Ich habe noch nie 'nen Netzi gesehen, aber Flockis gibt es in der Sächsischen Schweiz recht häufig, man darf sich aber im Nationalpark nicht erwischen lassen.
: Ich vertrage den Netzstieligen auch mit Alkohol. Überhaupt keine Probleme
: damit. Allerdings habe ich noch nie dazu "gesoffen", sondern mal
: ein Glas Wein oder 2, mehr nicht.
Ich habe auch bei "normalen" Speisepilzen nicht immer die besten Erfahrungen im Zusammenhang mit Alk gemacht.
: Mit Substrat? Das ist dann wirklich Hardcore :-)))
: Ist eher weniger zu empfehlen. Es gibt doch noch andere berauschende Pilze -
: wenn es denn sein muß - ich spreche aus verjährten Erfahrungen :-)
Gibt's da was, das nicht so auf die Leber geht wie Alk? Und was die Sch... betrifft, vor etwa 30 Jahren hatten mich meine Eltern mal in die Wiesenchampignons geschickt. Es gab dort Unmengen, die meistem wuchsen aber auf Dunghaufen, riesige Berge von der LPG, wie Burgwälle. Da hatte ich meine Körbe sehr schnell voll. Aber meine Eltern hatte irgendwas am Geruch gestört. Bei den Massen, die ich angeschleppt hatte, wollten sie ja auch welche einkochen. Natürlich hatte ich nicht zugegeben, welche Stelle am ergiebigsten war.
Ob das vielleicht irgendeine unbewußte Rache war nach Freud, weil ich Pilze viel lieber im Wald sammle? ;-)