SUBJECT>Re: jetzt bleibt nur... POSTER>Wolfgang P. EMAIL>Wolfgang.Pruefert@tee-online.de DATE>1162584006 IP_ADDRESS>p54A9FBF5.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaHjyl88e/Q8U PREVIOUS>110156 NEXT> 110232 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: ...noch eine Frage ziemlich offen. Die Arten, wie wir sie heute kennen, also
: etwa der Flockenstielige Hexenröhrling - wie lange gibts die/den schon so
: auf die Weise?

: Ich bin kein Biologe und auch sonst kein Naturwissenschaftler, daher meine
: Frage: Kann man auf meine Frage überhaupt eine ungefähre Antwort geben?

Die Frage ist ja, wie lange die Artentwicklung bei Pilzen überhaupt dauert.

Ohne 'was genaues zu wissen, würde ich vorhersagen, dass es gravierende Unterschiede aufgrund der unterschiedlichen Lebensbedingungen gibt.

Die Rostpilze in ihrer derzeitigen Form sind sicher das Ergebnis eines Millionen Jahre andauernden "Wettrüstens" zwischen Parasit und Wirt.

Die Tatsache, dass arktische und alpine Pize in der Artzusammensetzung fast identisch sind, lässt mich vermuten, dass beide in der Eiszeit ein gemeinsames Areal besiedelt haben, d.h. die Artbildung sicher älter ist als 100000 Jahre.

Andererseits traue ich z.B. Tintlingen auf Misthaufen, die pro Jahr mehrere Generationen schaffen und bei denen Mutationen von der Natur nicht so hart bestraft werden wie bei einem Rostpilz, eine erheblich schnellere Artbildung zu.