SUBJECT>Re: Zwei Champignons, einer von heute POSTER>operano EMAIL>operano@onlinehome.de DATE>1165079095 IP_ADDRESS>p54B9B701.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aauAyNkCM88as PREVIOUS>111960 NEXT> 112109 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Sorry, Matthias, aber wenn Du wirklich Antworten kriegen willst, solltest Du
: viel deutlichere Beschreibungen anfügen - Werner hat's ja schon gesagt.
: Dazu braucht man bei den meisten Pilze Begleitbäume, Geruch, Geschmack
: (nur dann, wenn Du Dir sicher bist, daß es nichts extrem giftiges sein
: kann), gute Fotos, Angaben zur Fleischfarbe und -verfärbung usw.

Hallo, ich dachte die Fotos wären relativ aussagefähig (zwar war das Fleisch nicht angeschnitten), man erkannte immerhin die leichte Schuppung auf dem Hut ganz gut. Dachte, die wäre zusammen mit dem Hinweis auf die Eichen, in deren Nähe der Pilz stand, vielleicht wegweisend. Angaben zu Geruch (etwas anisartig ist er schon), Geschmack usw... sind ja immer sehr subjektiv.

: Definitiv NEIN! Erstens gibt es durchaus auch gelbverfärbende
: Anischampignons, die eßbar sind und andererseits ist nicht alles eßbar,
: was nicht gilbt. Außerdem verbietet ja der Zustand des gezeigten Pilzes
: m.E. schon das Essen. Einen unbestimmten oder unbestimmbaren Pilz sollte
: man niemals essen!

Schon klar, ich möchte auch keine Essenfreigabe aus der Ferne (dafür ist er mir auch zu alt). Als ich mal zur Pilzberatung war, wurde mir erklärt, dass ein Champignon, wenn er beim Kratzen oder Schneiden schnell gelb wird, als giftig anzusehen ist - und im Umkehrschluss einer, der das nicht wird und leicht nach Anis duftet, essbar ist. Ich finde, das ist eine brauchbare Orientierungshilfe für einen Pilzlaien, die natürlich eine fachliche Beratung nicht ersetzen kann.

Du sagst "andererseits ist nicht alles eßbar, was nicht gilbt". An welchen dachtest Du da?

Grüsse, Matthias