SUBJECT>Re: Frage POSTER>42 EMAIL>thomas.wallner@pass-consulting.com DATE>1141037246 IP_ADDRESS>213.146.111.12 PASSWORD>aaePpipA3qKWw PREVIOUS>94537 NEXT> 94543 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Peter,
: ich habe meine Sony auf den Tisch gelegt, dann langsam so weit hin und
: hergeschoben, bis ich das Objekt scharf im Sucher gesehen habe.
Jepp, ich mache es genauso (oder auch mit Stativ)
: Dann habe ich maximal abgeblendet.
Welche kleinste Blende gestattet denn deine Kamera (bei mir ungefähr
Blende 10 - je nach Zoomfaktor)?
: Die Aufofokusfunktion habe ich selbsverständlich
: abgeschaltet, das würde nicht funktionieren.
Klaro - woher sollte die Automatik auch wissen, welchen Bildteil du
scharfstellen willst?
: Selbstauslöser habe ich selbstverständlich auch benutzt.
Mach' ich normalerweise auch - allerdings ist das bei der Nikon leider
etwas umständlich gelöst, wenn man manuell scharfstellen will und dazu
noch den Selbstauslöser aktiviert, muss man sich seltsame Tastenkombinationen
aneignen.
: Die Ergebnisse sind für den Anfang erstaunlich gut geworden.
Das kannst Du laut sagen - ich denke, dass ich ebenfalls mal etwas mit
der Umkehrmethode experimentieren werde ...
: Bald bekomme ich meinen Kupplungsring und werde
: auch mal ein Stativ und einen Schlitten benutzen, dann kann's ja nur noch
: besser werden :-)
Ich denke nicht, dass die Ergebnisse damit besser werden - lediglich der
'Ausschuss' durch (Entfernungs-)Fehleinstellungen wird geringer werden.
: Ich freue mich schon, wenn ich die ersten Pilzchen damit ablichten kann.
Das wird dann die zweite große Hürde werden. Zwischen Bildern am Schreibtisch
(= leicht) und Bildern vor Ort besteht ein sehr großer Unterschied. Selbst
mit Stativ wirst du bei den dort vorherrschenden Lichtbedingungen bei diesen
extremen Vergrößerungsfaktoren kaum um eine Zusatzbeleuchtung (z.B. LED-
Taschenlampen, Reflektoren etc.) herumkommen. Dabei ergeben sich dann neue
Probleme - angefangen beim Weißabgleich bis hin zum schwierigen (weil nahezu
rechtwinkligen) (Hilf-)Lichteinfallswinkel.
Beste Grüße
Thomas Wallner