SUBJECT>Re: Die neuesten Lupenfotos (1) POSTER>Seraph EMAIL>seraph_saphirus@hotmail.de DATE>1141921092 IP_ADDRESS>Pacf1.p.pppool.de PASSWORD>aaAOsH9egrkHg PREVIOUS>94924 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Hallo Seraph,

: von Blitzlicht halte ich persönlich nicht viel.

: Ich experimentiere da mehr mit anderen Lichtquellen.

: Gute Ergebnisse habe ich mit folgender Ausleuchtungsmethode erzielt:

: Es handelt sich um äußerst preiswerte LED Leseleuchten die mal für für 1,- €
: das Stück erworben habe.

: Wer der Fotograf auf diesen Bild ist brauche ich wohl nicht dazu sagen - wenn
: man die Pilze erkennt dürfte die Antwort nicht schwer fallen :)

: Gruß Hans

hallo Hans,

sicherlich alles schön und gut...aber wie verhält sich das ganze wenn man durch eine Lupe fotografiert? Hier sind ganz andere gegebenheiten, zum einen sicherlich "die Morphologie des Standortes", zum anderen die mögliche Verfälschung der Farben durch künstliches licht. Da bevorzuge ich es eher noch, mit hilfe von sonnenlicht und dann durch eine lupe zu fotografieren, wie ichs früher öfters mal gemacht habe. Diese methode ist allerdings sehr schwierig, zumal der eigene schatten einen oftmals zu unmöglichen verrenkungen zwingt. Außerdem war es mir zu lästig, wenn es einmal bewölkt war und die sonne nur alle 5 min. mal raus kam und dann auch noch zu schwach (sodass grautöne vorherrschten). Mit der "Morphologie des Standortes" meine ich die individuelle Standortgestalt, z.B. kann ich bei einem liegenden Baumstamm nicht immer die lampen so anordnen, dass ein perfektes foto (ohne störende schatten etc.) dabei herauskommt. Diese methode ist nur hilfreich, wenn man terrestrische Pilzarten fotografiert, wie in diesem fall eben die Ramarien.

Beste Grüße,
Seraph