SUBJECT>Eigentlich kein typisches Morchelrevier ... POSTER>Hans-Jürgen EMAIL>hans-juergen@pilzseite.de DATE>1146424546 IP_ADDRESS>p5081F78D.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa.8cvHu4xnyc PREVIOUS> NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Der Sonntag schien schon gelaufen. Statt mit Rudi im Riedholz nach spitzen, speisigen und verkappten Morcheln suchen zu können, war Geburtstagsfeier im kleinen Freundeskreis anberaumt. Immerhin naturnah: Im aufgelassenen Weinberg, am Blosenberg oberhalb Heidingsfeld bei Würzburg. Mit altem Streuobstbestand. Also war wenigstens mit einigen Phellinus-Konsorten zu rechnen. Wahrlich kein Morchelrevier, wie man sieht. Reich gedüngt von alters her.

Aber nur nicht die Flinte ins Blaukorn werfen. Denn siehe, in einem Winkel, der beim fleißigen Verteilen von Thomasmehl und anderen Nahrungsergänzungsmitteln offenbar ein wenig kurz gekommen war, schielte dieses bereits schneckenbeleckte Exemplar aus dem Grünzeug, das ich hier nicht wegen des "Me too", sondern einzig wegen des außergewöhnlichen Fundorts vorstelle:

Also: Noch eine Morchelfundstelle auf Würzburger Stadtgemarkung.

Vorfreudig (wegen des morgigen Outings, dann endlich wieder mit Rudi, Thomas und Klaus)
Hans-Jürgen