SUBJECT>Südtirol, Bilder und ein Rätsel POSTER>Roswitha EMAIL>roswitha@ggba.de DATE>1154640876 IP_ADDRESS>p54A73E75.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aaJbsJ7OBUHLQ PREVIOUS> NEXT> 99822 99829 99939 101178 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Letzte Woche Südtirol im Kurzdurchgang:
Herrliche Sonne, Temperaturen um 30° C, wenig Pilze.
Erster Fund auf einer Pässefahrt (Albula/Schweiz):
Ein Pärchen Mistkahlköpfe (Psylocybe coprophila)
und gleich daneben ein unbestimmter Täubling:
Dann war erst mal pilzfrei, dafür gab's Flugtiere auf Stachelpflanzen
Nach abendlichen Gewittern entlang eines Waales (alter Bewässerungsgraben)
dann doch fündig geworden: Ein grauer Scheidenstreifling, eine Stelle mit etwa 100 Roßhaarschwindlingen, ein Lärchenstumpf mit schuppigen Sägeblättlingen, wenige ockerbraune Trichterlinge und viele Weißtäublinge, die den Waldboden hochhoben. Dann gab es noch diese Pilzblume:
Ein schöner Schwefelporling.
Der Pilz auf den folgenden Bildern ist für mich ein großes Rätsel.
Er wuchs nicht etwa auf Moos sondern auf einem bemoosten Baumstumpf, vermutlich Fichte.
Er sieht so markant aus, dass es eigentlich keine Verwechslung geben kann, wenn man weiß, was es ist. Ich weiß es nicht. Ich hoffe ihr könnt das Rätsel für mich lösen.
Im Übrigen ist das Pilzesammeln in Südtirol sehr strickt geregelt. Siehe
http://www.sudtirol.com/de/pilzesammeln.htm
Das hätte ganz schön teuer werden könne, wenn es etwas Lohnendes zu Sammeln gegeben hätte. Ich habe von diesen "Pilzsammelregelungen" erst am letzten Tag erfahren.
Nachtrag: Im Nationalpark Stilfser Joch (im Martelltal) gab es knapp unter der Baumgrenze einige normalerweise gut eßbare Röhrlinge. Aber da ist Sammeln sowieso verboten (ist auch gut so, bei den Menschenmassen, die da durchlaufen oder -wandern) und die Camera hatte ich auch vergessen.
Liebe Nachurlaubsgrüße
Roswitha