SUBJECT>Re: FeSO4 POSTER>phragmobasidie EMAIL>rdost@pilzarbeitskreis.de DATE>1168525937 IP_ADDRESS>dslb-088-070-011-179.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aa1gMMIxPXgfQ PREVIOUS>113514 NEXT> 113518 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Ingo, moin Werner
hätte mich auch gewundert, wenn nicht das Splittern gemeint gewesen wäre.
Das mit dem sich-fettig-anfühlen habe ich häufiger ganz klar beobachtet, oft aber auch nicht. Demgegenüber hatte ich schon Funde anderer Täublinge (weiss jetzt nicht genau, ob heterophylla oder aeruginea, auf jeden Fall vesca), bei denen die Lamellen nicht splitterten und sich manchmal gar - vielleicht witterungs-, standort- oder altersbedingt - ein bisschen schmierig anfühlten. Das oft zitierte Nicht-Splittern bei cyanoxantha als Erkennungsmerkmal halte ich für ein wenig verführerisch, als Alleinstellungsmerkmal für falsch.
Was ich oben gesagt habe, war die "gängige" Frauentäublings-Einschätzung. FeSO4-Verfärbung zu rosa fände ich schon seltsam, aber ich hab die wenigsten Funde bisher bepinselt. Mein FeSo4 hält sich immerhin seit zwei Jahren, hab es letztens noch getestet, aber das muss nicht die Regel sein.
Als weitere Möglichkeit für blaubunte Täublinge im Sauren werfe ich nochmal R.ionochlora (Papageien-T.) ein.
schöne Grüße
Robin