SUBJECT>Re: Täublinge in Kiefernwäldern - Teil 1 POSTER>Mischi EMAIL>Michel.schneider@gd.zg.ch DATE>1168614522 IP_ADDRESS>0000vsnt02.zg.ch PASSWORD>aauGhZY0VVANA PREVIOUS>113562 NEXT> 113565 113573 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Ingo
Also ich halte das für eindeutige grüne Speisetäublinge (R. heterophylla), schöner hättest du sie nicht präsentieren können. Typisch dabei die braunen Stellen am Stiel und besonders bei alten Ex. in den Lamellen. Der typisch gelbliche Schimmer in den Lamellen hat mit der Sporenpulverfarbe nichts zu tun -die ist nämlich weiss... Den Grasgrünen Birkentäubling (R. aeruginea) kannst du am scharfen Fleisch erkennen und der Frauentäubling an den weissen (auch im Alter) und speckigen Lamellen.
Ein ganz sicheres Identifikationsmerkmal bei diesem Pilz ist jedoch die Mikroskopie, er hat nämlich zusammen mit dem Braunen Speisetäubling (R. vesca) etwas gemeinsam: in der Huthaut sogenannten "Crins". Das sind nadelförmigen Elemente (2-3um breit und bis zu 80 um lang), welche in der Mitte des Hutes häufig vorkommen - einzigartig bei den Täublingen!
Das Unterscheidungsmerkmal(Crins)zu R. aeruginea ist übrigens im Band 6 Pilze der Schweiz (Pilz Nr. 86) gut beschrieben.
Liebe Grüsse, Michel
PS. Auch der Standort bei Kiefern ist passend, wenn auch meistens bei Buchen vorkommend...