SUBJECT>Re: Und was spricht denn nun gegen R. cessans? POSTER>Ingo EMAIL>i-kindermann@web.de DATE>1169766235 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>e178236047.adsl.alicedsl.de PASSWORD>aasdbstTpzJ.k PREVIOUS>114039 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Andreas,

vorneweg, ich kenne mich mit Täublingen nicht nicht allzugut aus.
Das ist sicher nichts Neues. Da ich aber nun den MHK habe, möchte
ich dazu mal eine kurze Textpassage angeben (Seite 100 im Textteil):

Geruch unauffällig, Hut karminrot, weinrot, matt und körnig werdend.
Rand wenig bis stark gerieft, Unter Kiefer September bis Spätherbst,
häufig im Flachland.

Leider habe ich diese wohlriechende und wohlschmeckende Art noch nie
häufig angetroffen. In diesem Fall waren es gerade mal vier Exemplare
an zwei Stellen am Wegrand. Diese Art fand ich immer nur am Wegrand,
jedoch niemals direkt im Kiefernwald. Daher könnte es sich durchaus um
eine kalkholde Art handeln.

Die Hutfarben wiesen real keinerlei deutliche Rottöne auf. Sie waren braun,
eher wie bei einigen Röhrlingsarten.
Gibt es denn nicht irgendwo in der gängigen Literatur eine bessere Beschreibung
zu dieser Art? Könnte ja durchaus sein, dass es sich um diese Art handelt, aber
die Bilder, die ich so beim googeln gesehen habe, finde ich nicht so ganz
passend. Die spielen mir doch alle arg ins Rote.
Da könnte ich mich bei meinen Funden noch eher mit Russula integra anfreunden.

An diesem Rätsel-Dilamma bin allerdings selbst schuld. Ich bin mir sicher,
daß ich die Art auch dieses Jahr finden werde, und dann gibt es dazu Sporenfarben
und auch Mikromerkmale.

Beste Grüße Ingo