SUBJECT>Re: Was die Anderen so sagen POSTER>Jochen Girwert EMAIL>jochengirwert@freenet.de DATE>1178786185 IP_ADDRESS>M1bd3.m.pppool.de PASSWORD>aaUnIhMO7YjSQ PREVIOUS>116720 NEXT> 116737 116762 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Juergen,
angenommen die Weltgemeinschaft würde dem Phantom eines Klimawandels energisch entgegentreten, um in 100 Jahren den Irrtum festzustellen. Was wäre verloren, welcher Schaden wäre entstanden? Oder wäre es besser in guter Ruhe weitere 100 Jahre zu forschen? Dir drückt der Schuh offenbar bei der Atomenergie, wobei es sich in meinen Augen um eine Scheinalternative handelt. Aber diese Diskussionsfront möchte ich lieber nicht auf machen.
Alles Gute, Jochen.
: Hallo Jochen,
: In den Diskussionen hier oder wo anderes vielleicht nicht, aber
: Naturwissenschaft zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie nie aufhört
: Fragen zu stellen.
: Um mal Missverständnissen vorzubeugen: Dass eine Klimaverschiebung
: stattfindet, ist sogar gut möglich, die Frage ist die: Ist der Mensch
: dafür verantwortlich, oder ist der Klimawandel natürlich. Ist er
: irreversibel anthropogen oder reversibel zyklisch (natürlich).
: Diese Frage ist offensichtlich von Bedeutung, weil bei einer
: "Schuldfähigkeit" auch zivilisatorisch-technische Maßnahmen
: greifen müssen, und bei einer natürlichen Ursache, solche Maßnahmen
: wahrscheinlich sinnlos wären. Die Konsequenzen beider Möglichkeiten kann
: sich ja jeder selbst ausmalen.
: Der hysterische Umstieg auf Atomenergie würde z.B. den natürlichen
: Klimawandel nicht aufhalten. Wenn der Klimawandel anthropogen ist, gibt es
: wahrscheinlich keine andere Option als die Atomenergie; die
: Industienationen würden ihren Energieverbrauch kaum senken können --->
: jede Diskusion um die regenerativen Energiequellen, die dann zu Einsatz
: kämen, käme zu spät, weil man diese Chance seit langem verschlafen hat.
: Grüßle
: Juergen