SUBJECT>Da hab ich noch ganz andere Phantasien ... POSTER>Seb EMAIL>pilzepilze.10.yellowshark@spamgourmet.com DATE>1186436091 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5B09E944.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa72cAKpbNjwE PREVIOUS>121802 NEXT> 121871 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Werner, lieber geneigter Leser,
ich finde mich am Rande der Eifel.
Jetzt aber zum Thema: Ich habe mir eigentlich vorgenommen in Zukunft mein GPS mitzunehmen und alle meine Fundpunkte aufzunehmen. Dazu brauch ich noch einen Schluessel um nicht alle Pilznamen ausschreiben zu muessen. Zum Tippen ist mein Empfänger nicht wirklich gebaut ...
Die Idee dahinter:
Für jeden Fundort gibt es dann folgende Daten:
- lat/lon
- Höhe
- Datum
- Pilzname
Damit lassen sich mit dem Geigneten Geoinformationssystem wunderschöne Karten der verteilungsmuster machen. Auch gestaffelt nach Höhe und Monat ...
Wenn man dann noch ein ordentliches Höhenmodell (Reliefdaten) hätte, dann könnte man noch wunderbar Dinge wie Exposition, Hangneigung, ... ins Spiel bringen. Leider sind gute Höhenmodelle für privat etwas viel zu teuer ... Und ein deutschlandweites Modell benötigt dann auch gleich einen etwas potenteren Rechenknecht ...
Als nächste könnte man das ganze noch mit Boden- und Geologie- und Florengesellschaftendaten bzw. Landnutzung verschneiden. Da gäbe es sicher noch was zu lernen ud forschen!
Oder man guckt sich mal an wie Wetterdaten mit den Funden wirklich korrellieren. Oder ...
Und am Ende hätte man eine Doktorarbeit geleistet :o)
Vermutlich wird ein solches Projekt aber schon alleine daran Scheitern, dass man keine ausreichende Datenmenge von präzisen Fundstellen bekommt. Weil, wer gibt schon gerne seinen tollen Pfiffiplatz preis?!?
Gruss,
Seb