SUBJECT>Re: Geographischer Benutzer-Index POSTER>Andreas W EMAIL>AWobig_PC-Start@web.de DATE>1186442554 IP_ADDRESS>e176142002.adsl.alicedsl.de PASSWORD>aaxs2W0etc6Fg PREVIOUS>121860 NEXT> 121898 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hallo Andreas,
: das ist genau das, was ich meine. Erst mal Danke für Deine Ausführungen.
: Aber diese Information hilft doch keinem in dem Moment wo ein Pilzfund
: ins Forum gestellt wird. Ich denke, keiner merkt sich wo der einzelne
: Schreiber wohnt und wo er bevorzugt seine Pilze holt! Darum bin ich für
: weitläufige Gegendbezeichnung und Angabe der Höhe und natürlich Baumbestand.
: In diesem Jahr habe ich die fixe Idee, dass die Pilze, die gewohnheitsmässig
: vom Norden in den Süden hinaufwachsen, von der Höhe in die Ebene wachsen.
: Ich glaube meine Funde bestätigen das, aber ich wüsste es gerne genauer.
: Zur Zeit finde ich um 800 NN Steinpilze auf 600 NN gibt es keine!
: Ich kenne nur einen Pilz, es ist der Flockenstielige Hexenröhrling, der
: wächst immer von Süd nach Nord, also aus den Bergen in die tiefer liegenden
: Wälder. Er kommt im Mai im voralpinen Hügelland oft massig vor.
: Darum bin ich für die Angabe, die ja nicht auf 50 Meter genau sein muss,
: interessiert.
: Allgemein gilt in diesem Jahr, dass es zu nass ist, alle Leute die in
: ausgetrockneten Gebieten leben werden mich jetzt erschagen....!
: Und trotzdem ist es so. Denn eine Fledermausexpertin hat mir erzählt, dass
: die Nachkommen wegen zu hocher Feuchtigkeit unterernährt sind! Und das
: im Umfeld von Würzburg, ich war dort auf Besuch, dort gibt es eher weniger
: Regen als zuviel!
: Grüße
: elfi
Hallo Elfi,
ich habe am Samstag Steinpilze auf ca. 50 m ü. NN gefunden. Den ersten flockenstieligen Hexenröhrling gab es auf gleichem Höhenniveau ebenfalls schon im Mai.Insgesamt ist der Pilz bei mir aber eher selten. Daher nehme ich an, daß deine Beobachtung eher ein regionales Phaenomen ist, daß evtl. auch mit den unterschiedlichen Niederschlagsmengen zusammenhängen könnte (die oberen Hanglagen bekommen davon ja meistens bißchen mehr ab, es sei denn der Niederschlag kommt von Nebel).
Während der April in diesem Jahr schon eher ein Monat des Hochsommers ohne jegliche Niederschläge war und sich dies bei mir bis Mitte Mai weiter fortsetzte, ist es danach in der Tat zu feucht gewesen. Ich habe neben meiner Wohnung mit einem Flachdach einen hervorragenden Anzeiger, ob es nun feucht oder trocken ist und der steht erst seit heute auf trocken (letzter Niederschlag am letzten Freitag vormittag). Aber Pilze scheinen die Feuchtigkeit nicht so recht honoriert zu haben, denn in den Wäldern herrscht nach dem Schub in der ersten Juli-Woche annähernd gähnende Leere.
Mag sein, daß die Niederschlagsmenge und damit die Feuchtigkeit zu hoch war, aber einige der Arten aus der Lüneburger Heide wachsen auch in Norwegen und dort ist die Niederschlagsmenge 3 bis 4 mal so hoch. Was der Tierwelt hier Probleme bereitet, ist für Pilze noch lange nicht problematisch.
schöne Grüße
Andreas