SUBJECT>Da ist sie so ziemlich die einzige POSTER>Jürgen EMAIL>schreiner_juergen@web.de DATE>1187036969 IP_ADDRESS>p5081E7C9.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa5P46Axv2oyk PREVIOUS>122306 NEXT> 122327 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Also: Was sehr selten vorkommen soll/kann, ist ein ganz schwaches Blauen unmittelbar über den Röhren (Lit. nach Singer; habe ich ein einziges Mal beim Doppelgänger B. depilatus beobachtet, der im Regelfall auch unveränderlich ist).

Die Angabe bei Dähncke war mir damals auch rätselhaft, als ich das Buch erstmals gelesen habe. Das Foto zeigt nämlich - eigentlich - typischen B. impolitus. Bemerkenswerterweise sieht man das im Text erwähnte Blauen auf dem Bild nicht: keine Druckstellen auf den Poren, und der durchgeschnittene Frkp. liegt auch so, dass man die Schnittstelle und eine evtl. vorhandene Verfärbung nicht sehen kann.

Es kann sein, dass Dähncke tatsächlich blauende Exemplare hatte, aber dann hätte sie wissen (und dazuschreiben) müssen, dass das die ABSOLUTE Ausnahme ist, keinesfalls die Regel - und diesen Eindruck erweckt der Text. Nach Dähncke DARF man B. impolitus NICHT bestimmen.

Grüße, Jürgen