SUBJECT>Re: Vergiftung? POSTER>olly EMAIL>olly.merkulova@gmx.de DATE>1187602435 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>dslb-084-061-147-248.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aaMPXJSvdduRs PREVIOUS>122794 NEXT> 122797 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hallo olly,
: individuelle Unverträglichkeiten kann es immer geben. Sonderbar ist natürlich
: der lange Zeitraum.
: Seit Ihr denn 100% sicher, daß es sich nur um die Pilze handelt, die Du
: aufgezählt hast?
: Habt ihr noch Pilze, die man nachbestimmen kann?
: Aus der Ferne ist es natürlich schlecht einen Rat zu geben, da man die
: Symptome nicht vor Augen hat. Im Zweifel solltet ihr auf jeden Fall einen
: Arzt konsultieren um eine Knollenblätterpilzvergiftung auszuschließen.
: Gruß Harald
Hallo Harald,
danke für die schnelle Antwort!
1. wenn der grüne Knollenblätterpilz dabei gewesen wäre, hätten wir doch alle was gespürt, oder?
2. Der Champignon roch nach Anis, allerdings die Stielbasis leicht nach Mandeln, was mich etwas irritierte, da aber der Pilz sonst deutlich nach Anis roch, war ich zuversichtlich. Es war ein sehr kräftiger junger Pilz, der gerade aus der Erde kroch. Der Stiel war etwa 3-4 cm dick an der Basis, hohl, zur Basies etwas breiter werdend, aber ohne Knolle oder Socke, sondern eher kegelförmig. Der Hut war samtig, zuerst weiss, dann gilbend mit der Zeit, noch kugel- bzw. leicht kegelförmig. Keine Velumreste auf dem Hut. Eigentlich bin ich mir beim Champignon ziemlich sicher.
3. Es waren eindeutig Frauetäublinge, dunkelgrüne Huthaut, kräftig und frisch.
4. Naja, und die Ziegenlippen waren es auch: der Hut mit ockerfarbener Wildlederoptik, Röhren weit, gelb, Stiel mit der rötlich-braunen Netzstruktur. Die kennen ich.
5. Das einzige, was mir noch etwas Sorgen macht, sind die Hexenröhrlinge, da die seit einem Jahr im Tiefkühler lagen und sich schwarz verfärbt haben. Daher konnte ich nicht mehr richtig sehen, ob es flocken- oder netzstielige waren. Deswegen habe ich sie auch vorher abgekocht.
Grüsse
olly