SUBJECT>Re: Porling-Rätsel - Auflösung POSTER>Lonco EMAIL>versicolora@aol.com DATE>1188659038 IP_ADDRESS>cache-frr-ac02.proxy.aol.com PASSWORD>aasEsPtmNm7L6 PREVIOUS>124063 NEXT> 124138 124143 124174 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo zusammen!
Ein Ganoderma wurde ja von allen erkannt, eingrenzen kann man diesen (soweit mein Wissensstand) auf G. pfeifferi und G. resinaceum, wobei der erste Name bei mir auf dem Papier steht. Demnach liegt Tanja (Huperzia) vorerst vorne. Beim Schlüsseln (BaWü-Band 1 und Westf. Pilzbriefe) kam jeweils G. pfeifferei heraus und auch andere Merkmale würden dafür sprechen, ich möchte aber daran erinnern, das meine Erfahrung etwas über Null dümpelt ;)
Fundbeschreibung:
Gefunden am Stammfuß einer älteren, lebenden Rotbuche knapp über dem Erdboden. Der Fruchtkörper war ca. 30-35 cm breit und an der ungestielten Ansatzstelle ca. 10 cm hoch/dick. Die blasig-höckrige Kruste lies sich leicht eindrücken und hat mich irgendwie an vertrocknete Zwetschgen erinnert, auch in der Färbung. Die Trama an der Schnittstelle war satt kastanienbraun und verströmte einen sehr auffälligen angenehmen Pilzduft. G. pfeifferi ist aus Niedersachsen bekannt, und lt. Pilzkartierung auch aktuell nachgewiesen, praktisch "gleich um die Ecke".
So viel von mir, jetzt seid Ihr wieder dran.
Viele Grüße,
Thomas.
p.s. Ich kann den Pilz jederzeit für eine Nachuntersuchung aufsuchen, wenn ich weiß, auf was noch zu achten wäre.