SUBJECT>Re: Cäsiumgehalt POSTER>Gernot Friebes EMAIL>Gernot.Friebes@gmx.at DATE>1188816032 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>d91-128-188-93.cust.tele2.at PASSWORD>aaPBDgEtN9b5A PREVIOUS>124295 NEXT> 124301 124302 124303 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Wer kann etwas zum Thema Cäsiumgehalt in Maronenröhrlingen sagen? Soll man
: das Thema einfach vergessen oder wie damit umgehen? Vielen Dank der werten
: Pilzforum-Gemeinschaft und Gruss aus'm Süden!
Hallo Thomas,
die Werte aus dem Jahr 2005 für Süddeutschland schauen beim Maronen-Röhrling wie folgt aus (in Becquerel pro KG):
Maronen-Röhrling (Xerocomus badius): 193 (Minimal: 7,3 - Maximal: 1150)
Als Vergleich:
Steinpilz (Boletus edulis): 61 (Minimal:0,08 - Maximal: 150)
Pfifferling (Cantharellus cibarius): 52 (Minimal 0,2 - Maximal: 259)
Besonders belastet sind neben dem Maronen-Röhrling noch der Rotfuß-Röhrling (Xerocomus chrysenteron), der Reifpilz (Rozites caperatus), Violette Lacktrichterlinge (Laccaria amethystea), Sprödblättler (Russulacae), Gold-Röhrling (Suillus grevillei) und Birkenpilze (Leccinum scabrum), um nur ein paar zu nennen. Wenn du ein ungutes Gefühl beim Maronen-Röhrling hast, dann solltest du die Huthaut abziehen, da in ihr das meiste Cäsium gelagert wird.
Schöne Grüße
Gernot