SUBJECT>Ergänzung POSTER>Till EMAIL>Till.R.Lohmeyer@t-online.de DATE>1199701616 IP_ADDRESS>pD9EED108.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaojAZgLhYwU. PREVIOUS>132957 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hat, glaube ich, noch keiner erwähnt: Eine ausführliche Übersicht über die Standorte in der damaligen DDR samt Hinweisen auf Ökologie und Phänologie gibt Dieter Benkert in Gleditschia 19(1)1991: 173-201 ("Bemerkenswerte Ascomyceten der DDR. 12. Sarcoscyphaceae und Sarcosomataceae (Pezizales)").
Außerdem hieß die Dame Schier, nicht Schlier.
Till
Hallo, Max et al.
: mir geht es wie Andreas: Auf der Liste meiner noch nicht gefundenen bzw.
: nicht am Standort gesehenen Ascomyceten steht Micrstoma protractum ganz
: oben (genauer gesagt: an 2.Stelle hinter der Gallertkugel, Sarcosoma
: globosum, bei der ich wirklich glaube, dass sie in Dld. ausgestorben ist).
: Aus Bayern ist der Pilz m. E. überhaupt nicht bekannt (oder ???). Wir
: hatten hier vor ein paar Jahren mal einen Fehlalarm: Das kleine Pilzchen
: entpuppte sich als junge Sarcoscypha austriaca, an deren Kelchrändern
: irgendein Viech genagt und obendrein eine Art flockiges Gespinst
: hinterlassen hatte. Es war eine äußerst raffinierte Verkleidung, sodass
: wir dem Mikroskop, das uns eines Besseren belehrte, erst gar nicht trauen
: wollten.
: Zu Thüringen: Unter dem Namen Sarcoscypha hiemalis gibt es eine Fundnotiz von
: Elvira Schlier aus der Gegend von "Saalfeld, im Gebiet der
: Feengrotten", s. MyMiBl. 10,2,1966. Möglicherweise können Ortskundige
: den Fundort genauer bestimmen, da er als "Wiese" in einem
: "Quellschutzgebiet" bezeichnet wird.
: Grüße
: Till
: Hallo Max,