SUBJECT>Re: Berichtigung POSTER>phragmobasidie EMAIL>rdost@pilzarbeitskreis.de DATE>1212741268 IP_ADDRESS>dslb-088-070-017-124.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aa1gMMIxPXgfQ PREVIOUS>139446 NEXT> 139455 139460 139468 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Alfred,

die Art ist einfach variabel. Was bleibt, sind die breiten Blätter (oft voller Springschwänze), Mycelfäden im Boden, die wie Schnüre / dünne Wurzeln sind, ganz untrüglich, musst Du Dir mal anschauen. Der Grundfarbton ist immer irgendwie graubräunlich, allerdings mal mehr braun, mal mehr grau und variiert in der Helligkeit. Die aufgebrochene Radialstreifigkeit wie bei 2 kommt erst spät und dann erkennt man so einen frischeren, vielleicht sogar noch mit kompaktem, glockigen Hut nicht gleich. Gehört zu den Arten, die man lange immer nochmal in die Hand nimmt und dann sagt: Ach, der ist es schon wieder nur. Wie z.B. beim Waldfreund-Rübling auch, den werde ich in Unwissenheit ob der Ansicht von oben bis zum Sankt Nimmerleins-Tag noch aufheben. Übrigens ist der Breitblättrige im Sommer bei Trockenheit im Wald zu finden, wenn sonst so gar nichts wachsen will.
Aber sag mal, ist das denn ein reiner Nadelwald ? Kann mich nicht erinnern, den jemals an Nadelholz gefunden zu haben.

schöne Grüße
Robin