SUBJECT>Re: Bestimmungshilfe erbeten POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo-Wagner-Pilze@t-online.de DATE>1217620867 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5B286ED0.dip.t-dialin.net PASSWORD>aavW3SaZnV4Eo PREVIOUS>142111 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Außerdem, ist vielleicht nicht von belang, eine feine
: Behaarung.

Hallo!

Auch das kann ich bestätigen, bei besonders gut erhaltenen (frischen) Apothezien gibts am Rand eine sehr schmale Zone von feinen Randfasern. Auch auf der Außenseite sind solche Fasern zu finden, aber ungeordneter.

Insgesamt gesehen war diese Diskussion für mich wieder äußerst aufschlussreich. Ich denke, sollten sich die zusammengetragenen Merkmale zum großen Teil als beständig erweisen (die Chancen stehen ja nicht schlecht, da Uschi genau die gleichen Ergebnisse von einer anderen Kollektion lieferte), werde ich beim nächsten Fund wohl schneller Bescheid wissen.

Nicht ins Konzept passen nur die etwas zu großen Sporen, dafür hätte ich auch eine windige Theorie:

Ich hatte letztens eine makroskopisch als Hymenoscyphus vernus bestimmte Kollektion nicht gleich untersucht, sondern erst 3 Tage nach dem Auffinden, die in einer Dose befindlichen Apothezien waren schon leicht angegriffen. Eine größere Anzahl der Sporen als gewöhnlich waren septiert und ca. um 2my zu groß. Alle anderen Merkmale sprachen sehr deutlich für vernus.

Aus Zeitmangel untersuchte ich auch Marcels Fund relativ spät.
Könnten die "Monstersporen" vielleicht ein Ergebnis der Überreife oder des künstlichen Lebensraumes (=Plasteschachtel) sein?
Irgendwann mache ich mal einen Test!

VG Ingo W