SUBJECT>Re: Lepista flaccida (= inversa) = gilva ... POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo-Wagner-Pilze@t-online.de DATE>1217971558 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5B287A20.dip.t-dialin.net PASSWORD>aavW3SaZnV4Eo PREVIOUS>142382 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: ... oder wie sehen das die Experten?
: Damit meine ich: ist's überhaupt diese (oder jene) Art? Und/oder trennt man
: die Arten heute noch auf?
: Gefunden in Austria, > 1000 m ü. NN., Fichtenwald.
: Grüße von Heiko
:
Hallo Heiko!
Ich kann dir da auch nichts endgültiges sagen. Ich finde flaccida und gilva schon recht zu verschieden.
In der BaWü-Flora steht, dass mehrere Mykologen den Nachweis erbracht haben, dass flaccida und gilva aus dem gleichen Myzel entstehen. Die meisten Mykologen gehen wohl heute davon aus, dass beide die gleiche Art darstellen.
Ich tu mir wieder mal so lange schwer damit, bis ich´s selber sehe. Zusammen habe ich sie auf jeden Fall noch nicht beobachten können, deshalb glaube ich eigentlich nicht so recht an verschiedene Wachstumsstadien. Vielleicht verschiedene Formen?
Ingo meint übrigens flaccida in seiner typischen Form: groß, flatterig, fuchsbraun, Geruch etwas stickig, Habitat ähnlich wie Lepista nuda, Vorkommen eher im Herbst bis Vorwinter.
Gilva kann man durchaus zur jetzigen Zeit finden, sieht eher ocker- oder gelbbraun aus, relativ fleischig und fester und kleiner als obiger, jung mit eingerolltem Rand, Rand häufig mit den typischen Wasserflecken.
Und weil ich mir gilva eigentlich genauso eingeprägt habe, kann ich auf deinen Bildern die Art eigentlich nicht so sicher erkennen.
Wie immer: das ist lediglich meine Meinung!
VG Ingo W