SUBJECT>Hier ereifert sich doch niemand.... POSTER>Christoph G EMAIL>Christoph.graner@web.de DATE>1219753753 IP_ADDRESS>lsg.wiesbaden.army.mil PASSWORD>aaRuIKwq9Lsvg PREVIOUS>143730 NEXT> 143749 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

... Gabor. Wenn aber jemand hier mit gutem Vorsatz Pilzsammlern zur Vorsicht raet und Tips gibt wie man sich als Anfaenger am besten ungefaehrlichen "Gruppen" naehert, dann find ich die Aussage: "Ich sammle für mich persönlich den Amanita, er schmeckt mir halt, würde dies aber niemals an einen Laien weitergeben, das Risiko wäre mir viel zu groß." etwas ungluecklich, und zwar gerade wegen der Gattung...

LG Christoph

: Hallo Melanie und Christoph,

: klar könnte man an Ursulas Schreiben sich noch über weitere Details außer
: ihren "Gruppen" und "Amanita" ereifern.
: Z.B. ob das Buch "GU Naturführer Pilze" wirklich das Nonplusultra
: für Anfänger ist, oder dann nicht doch lieber Walter Pätzolds "1 mal
: 1 des Pilzesammelns".
: Oder dass selbstverständlich auch Milchlinge mit weisslicher,
: mildschmeckender Milch (z.B. Milchbrätling, Mohrenkopf usw.) durchaus gute
: Speisepilze sind.

: Ja meine Güte.
: Ihre wichtigste Aussage ist doch, dass pilzsammelnde Neulinge nicht zu
: leichtsinnig ans Werk gehen sollten und sich vorher ausgiebig informieren.

: Dass da am Anfang so ein kleiner Naturführer und das sich vorläufige
: Beschränken auf wenige wirklich gut erkennbare Arten stehen muss, ist doch
: nichts Verkehrtes.
: Wer sich dann später noch zu Höherem berufen fühlt, kann das Ganze
: entsprechend mit geeigneterer Literatur und/oder Seminaren vertiefen.

: Man sollte nicht vergessen, dass der Großteil der Bevölkerung eben nicht aus
: Pilzsachverständigen und Hobbymykologen besteht, sondern aus Menschen die
: neben ihrem Wiener Schnitzel auch schon mal ein lecker Ragout aus
: selbstgesammelten Schwammerln essen möchte...

: LG, Gábor