SUBJECT>Re: Rauhfüßiges der letzten Zeit POSTER>Gernot EMAIL>Gernot.Friebes@gmx.at DATE>1224016766 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>d91-128-188-25.cust.tele2.at PASSWORD>aaPBDgEtN9b5A PREVIOUS>149747 NEXT> 149811 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Maren,
: 4.
: Dunkler Rauhfuß (Leccinum melaneum)? Der Fund ist schon etwas älter, den ich
: zunächst als dunkle L. scabrum betrachtet hatte, nun kommen mir Zweifel.
Sofern man den überhaupt von scabrum abtrennen will, wäre deiner scabrum. Melaneum soll sich nämlich durch eine dunklere Stielgrundfarbe und dementsprechend weniger kontrastierende Stielschuppen unterscheiden.
: 6.
: ?
: Dunkelrotbrauner Hut, hellbräunliches Röhrenfutter, Fleisch über violett
: schnell schwarzgrauviolett (ohne Rottöne) verfärbend, Schuppen jung
: rötlichbraun, später schwarzbraun, grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der
: Stielbasis. Unter Eichen, Kiefern und Birken
Leccinum aurantiacum (=quercinum) oder L. vulpinum, da auch Kiefern vorhanden waren. Die beiden kann man so im Mischwald wachsend kaum bis gar nicht unterscheiden.
: 7.
: ?
: Ziegelroter Hut, beiges Röhrenfutter, Fleisch nicht verfärbend, nach einigen
: Stunden basal im Stielfleisch höchstens hellgrau, Schuppen jung weiß,
: später höchstens hellbräunlich, , grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der
: Stielbasis, unter Birken, Kiefern und Fichten
Leccinum albostipatum (=aurantiacum).
: 7a.
: M. E. derselbe Pilz wie 7., nur an einem nasseren Standort mit den gleichen
: Bäumen.
Ja, auch Espen-Rotkappe.
: Hoffe, ihr könnt' ein wenig Licht in das Dunkel bringen.
: Zum Schluss noch ein Rätsel: Wer könnte das sein?
Das ist Porphyrellus porphyrosporus.
Schöne Grüße
Gernot