SUBJECT>Neue Folge: Täubling der Woche #32 POSTER>Thüringer-Holz EMAIL>nicflex@gmx.de DATE>1228435331 IP_ADDRESS>ip-77-24-251-50.web.vodafone.de PASSWORD>aaWEm4xGMGE7o PREVIOUS> NEXT> 153844 153857 153867 153869 153880 153891 153896 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
heute:
Russula exalbicans (Persoon 1801) Melzer & Zvára 1927 - Verblassender Birken-Täubling
Hallo Forum, nach längerer Abstinenz hier nun eine neue Folge Russula of the week.
Es stand bei eurer Wahl am Ende zwischen vier Vertretern unentschieden, also gibt es heute diesen
Vertreter aus der Untersektion "Exalbicantinae" oder folgt man SARNARI "Sardoninae".
Kennzeichen: blass rosa oder roter, sehr schnell entfärbender Hut, dann mit
rosaroter Randlinie und cremefarbenen, schärflich schmeckenden Lamellen - unter Birken
Hut: 4-10 cm breit, fleischrot, johannisbeerrot, wundrot, purpurblutrosa, selbst freudig rosa, meist schnell
verblassend, dann rein weiß oder sehr hell gelbgrün mit roter schmaler Randzone, gelegentlich Mitte auch
olivlich oder gelb; lange (speckig) glänzend besonders feucht, trocken kahl, glatt -
Hut gewölbt, Mitte manchmal exzentrisch- genabelt oder eingedrückt, nicht dünnfleischig, ziemlich fest.
Huthaut kaum mehr oder weniger weit abziehbar.
Rand meist glatt und lange scharf, oft verbogen.
Lamellen: bleich, blass, creme oder strohgelb, mit einem Hauch von grünlichem oder graulichen Schein,
fast gedrängt, untermischt mit kürzeren und gabeligen, hinten abgerundet, leicht herablaufend
Stiel: bleich, teilweise rot angehaucht, bald graulich (bei Nässe stark grauend), mit grauen Adern,
gegen die Basis auch gelb- oder braunfleckig, oft mit einer ausspitzenden, etwas verlängerten Basis
Fleisch & Geschmack: weiß, fest, später im Stiel porös und angegraut, in den Lamellen
jung ausgesprochen scharf, doch nie anhaltend, im Alter fast mild.
Ohne bedeutsamen Geruch.
Wert: durch die unterschiedlich stark ausfallende Schärfe nicht zu empfehlen, jedoch nicht giftig.
Mit FeSO4 auf der Stielrinde rosé:
Vorkommen: Ende Mai bis Mitte November, ausschließlich unter Birken in Wäldern und Parkanlagen
auf feuchten, vorzugsweise auf basischen Böden, seltener auf Sand, gen Norden häufiger
typischer Park-, Alleen- und Friedhofspilz dort in Vergesellschaftung mit Russula aeruginea.
Sporenstaub: hellocker (IIIa-IIIb)
Sporen nach EINHELLINGER: 7-9,5 x 5,7-6,7µm
etwas länglich, feinggratig zebriert bis schwach unvollständig netzig, niederwarzig
Bis zum nächsten mal
Euer Felix