SUBJECT>Re: Geruch: unbedeutend POSTER>MartinB EMAIL>martin.bemmann@adw.uni-heidelberg.de DATE>1228517169 IP_ADDRESS>p4FDAC99D.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aa9b/1RrZHh36 PREVIOUS>153866 NEXT> 153875 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Ingo,

in einem meiner früheren Leben war ich mal Weinhändler. Das hat ziemlich viel mit Gerüchen zu tun. Und da wird noch mit ganz anderen Nuancen von Düften hantiert, da sind die Mykologen Weisenknaben dagegen. Da geht es um Zibetkatze, Asphalt, frisch geschlagenen Feuerstein etc.
Ich weiß noch, daß ich da mal ein Sortiment von Phiolen hatte mit Essencen der verschiedensten Grunddüfte von Rotwein, um das zu lernen: einen Geruch treffend anzusprechen. z.B. auch simple Sachen wie Schwarze Johannisbeere usw.
Das war der Versuch einer Normierung, den man vielleicht auch für mykologisch interessierte auflegen könnte. Dufttäfelchen zum Üben: Juchtenleder, Weidenbohrerraupe (ich würde echt gerne wissen, wie die riecht/stinkt), Karbol usw. Wär das nicht mal eine attraktive Beilage zu einem Bestimmungsbuch?

Grüße und gute Nacht, Martin