SUBJECT>Re: Biscogniauxia granmoi POSTER>Peter W. EMAIL>peterwelt@gmx.de DATE>1228987446 IP_ADDRESS>ip-77-25-131-89.web.vodafone.de PASSWORD>aayhZ0ush7AUc PREVIOUS>154081 NEXT> 154175 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Gernot,

dein Bestimmung dürfte richtig sein. Makroskopische Merkmale,Sporenmaße, Keimspalten und Baumart stimmen.
In der Monographie von Ju, Y.-m.; Rogers, J.D.; San Martín, F.; Granmo, A. The genus Biscogniauxia. Mycotaxon 66. 1-98, heißt die Art noch B. pruni, aber mit nom. prov.
Hier einsehbar: http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/index.htm
Da die Art aber schon 1988 beschrieben wurde (den Artikel in der Russischen Zeitschrift kenne ich nicht, aber die Herren da oben schon, gehen aber auf die Art mit keinen Wort ein, Seltsam), könnte der Name gültig sein.!? Wo nach hast du denn die Art bestimmt?

Zu den Keimspalten kann ich nur folgendes sagen: Es ist nicht einfach diese bei Xylariacen (Holzkeulenartige) immer richtig zu deuten, insbesonder bei sehr reifen Sporen. Hier muss man am besten halbreife Sporen (dann sind diese hellbraun-gelblich) betrachten. Hier sieht man sie am besten. Ohne solche Sporen ist es immer schwierig, da das Licht im Mikroskop die Sporen nicht mehr richtig durchleuchtet. Dies kennt Nobi und ich nur zu gut von Hypocopra, aber auch von anderen Pyrenomyceten mit Keimspalte wie Sporormiella.

Die Sporenfarbe ist schon braun und es ist normal für diese Gruppe von Pilzen, dass die Sporen in laufe der Entwicklung immer dunkler werden.

Schöne Vorstellung, mach weiter so.

Gruß Peter

Hallo Jule, ich glaube Gelbfieberchen musst du so nehmen wie sie ist, aber schön, dass du mal was dazu gesagt hast.

Gruß Peter