SUBJECT>Morcheln = Pionierpilze? POSTER>seb EMAIL>pilzepilze.10.yellowshark@spamgourmet.com DATE>1232490108 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>e179220155.adsl.alicedsl.de PASSWORD>aa72cAKpbNjwE PREVIOUS>155780 NEXT> 155860 155878 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Meiner Ansicht nach werden die Sporen durch die Luft verteilt und überleben
: halt nur dort, wo für sie die spezifischen Bedingungen herrschen. Ist ja
: bei Mykorrhiza-Pilzen ähnlich. Woher weiß z.B. der Elfenbeinröhrling, wo
: die dazugehörige Weymouths-Kiefer steht?
: Und 3. Wieso zerstört Feuer nicht alles entsprechende -
: Feuer wandelt um, denn irgendwas bleibt ja trotzdem übrig. Das
: Übriggebliebene ist die Nahrungsgrundlage der Brandstellenbewohner.
: VG Ingo W
Hallo Ingo,
jetzt bin ich doch nicht ins Bett sondern hängen geblieben. *hehe*
Ich hab mal gelesen, dass Morcheln in Nordamerika auf Brandflächen gesammelt werden. Da hab ich mir eine Theorie zusammengedacht, dass RiMuMos zwar keine Brandstelle besiedeln, dass der Rindenmulch aber ein hochgestörtes Biotop darstellt.
Im zweiten Jahr finde ich fast keine RiMuMos an der selben Stelle.
Genauso hab ich schon Käppchen-Morcheln in ufernähe gefunden. Schwemmsande inder winterlichen Überschwemmungszone. Und wieder haben wir einen gestörtes Biotop.
Dazu kommen Morchelbilder auf Waldwegen und zwischen Gartenplatten ...
Ergo: Morcheln sind Pionierpilze die oft auf gestörten Standorten vorkommen???
Gruss
Seb