SUBJECT>Prunus laurocerasus POSTER>MartinB EMAIL>martin.bemmann@adw.uni-heidelberg.de DATE>1233347988 IP_ADDRESS>p4FDAA7E7.dip0.t-ipconnect.de PASSWORD>aa9b/1RrZHh36 PREVIOUS> NEXT> 156246 156256 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

"Immer wenn in einem Präparat vor allem ganz massenhaft Sporen zu sehen sind und sonst relativ wenig, drängt sich der Verdacht massiv auf, dass es ein imperfekter Pilz sein müsste." (Lothar)
Das kam mir in den Sinn, als ich das Stöckchen unter dem Mikroskop hatte.
Heute bei meinem Mittagsspaziergang kam ich an einem Kirschlorbeer vorbei mit einigen trocken Ästchen. Einer davon zeigte orangefarbigen Pusteln: cinnabarea, dachte ich, brach es ab, damit ich heut Abend was anzuschauen habe.
Aber schon unter der Lupe war klar, daß es das nicht ist.

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Auffällig ist, daß es an dem Stöckchen mehrfach umlaufende Querrisse in der Rinde gibt, in denen der Pilz fruktifiziert:
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Unter dem Mikroskop zeigten sich die eingangs zitierten Unmengen von kleinen Sporen (überwiegend 7x3 µm, manche größer), dazwischen Hyphen(?) mit Schnallen(?), bei denen ich den Eindruck habe, daß an deren Enden die Sporen saßen:
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Ist das also schon wieder so ein "imperfekter"?

Viele Grüße, Martin