SUBJECT>Re: Im Moos was los.. POSTER>Hagen Graebner EMAIL>hgraebner@aol.com DATE>1236280243 IP_ADDRESS>pD957D8C1.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa6jtGsADvBX. PREVIOUS>157280 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Ich habe es auch nur hier aus dem Forum, hab die Dinger auch mal mikroskopiert - sehen schon klasse aus, die Fäden.
Zum Namen weiß mein Genaust (etymologisches Wörterbuch der Botanischen Pflanzennamen) übrigens folgendes:
Bennung und Etymologie bisher unbekannt, wurde Paracelsus zugeschrieben, aber in seinen Werken nicht gefunden, allerdings wurden diese nach seinem Tod durch Zusätze verflscht.
Zuerst als Nostoch in der Charltons Übersetzung der "Paradoxes" (Franciscus Marinus van Helmont, der war Anhänger der paracelsischen Naturphilosophie)
Man stellte sich den Schleim nach Helmont als Samenerguß oder Nasenschleim von anthrpomorph gedachten Planeten vor. ("Nostoch meint den nächtlichen Samenerguß eines an Blutfülle leidenden und ausgelassenen Sterns, oder eher den Auswurf aus den Nasenlöchern eines verschnupften Planeten")
Man hielt die Gellager für niedergefallene Sternschnuppen (s. Übrigens auch bei Löns, Der Wehrwolf, der "Sternschnuppen" die man auf Wegen fand, als gelartigen Auswurf von Tieren, z.B. als von Störchen ausgeschiedene Froscheileiter beschreibt) Damit wird nach seinen Angaben auch der Name Sternschnuppe selbst erklärlich (für eine andere Erklärung s. Wikipedia).
Der Name käme dann von mittelniederländisch noster (eng. nostril) Nasenloch...
Ob es so stimmt ??????
Hagen