SUBJECT>Re: Tubulicrinis subulatus? POSTER>Schnuffel EMAIL>gerh.guth@t-online.de DATE>1236720488 IP_ADDRESS>p54AEDB67.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaZxXjiPdkil2 PREVIOUS>157458 NEXT> 157609 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Hallo Leute, hier noch ein Pilz von gestern: Aufgrund der Form der
: Lyozystiden tippe ich hier auf den Pfriemförmigen
: Röhrenzystiden-Rindenpilz, zumal Form, Größe etc. der Sporen (hyalin,
: schmal, elliptisch, allantoid, glatt mit zwei kleinen Tröpfchen, Länge
: 7,5-8,6 und Breite 1,2-1,8 µm), inamyloid) dazu passen. Auch der Schlüssel
: von Jülich ergibt T.s.
: Aber dass es eine zusammenhängende Schicht ist, passt laut PdS nicht. Wuchs
: auf morschem dicken Ast von (vermutlich) Fichte.
: Hier die Lyozystiden
: Ist er es? Oder was sonst?
: Schöne Grüße
: Ditte
Hallo Ditte,
mit Phlebiópsis gigantéa, dem Großen Zystidenrindenpilz, liegt Andreas völlig richtig. Nicht nur die Lamprozystiden, sondern auch die opalisierende Oberfläche weisen auf diese Art hin. Auch das Substrat ist typisch; obwohl die Art auch auf Fichte wächst, halte ich es hier für ihr Hauptsubstrat, die Kiefer.
Ein weiteres makroskopisches Merkmal: Wenn der Pilz eintrochnet, lösen sich die Ränder von der Borke ab und schlagen sich nach oben um.
Gruß - Schnuffel