SUBJECT>Re: Nachtrag Wissenschaftlichkeit POSTER>Stephan Weißer EMAIL>das.krokodil@web.de DATE>1237889196 IP_ADDRESS>p3EE0E74A.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaIi1Glzbu2XM PREVIOUS>158123 NEXT> 158149 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
: Ja ja schon klar und sicher ist es, wie du sagst, aber man muß ja irgendwo
: auch noch einen Boden sehen, sonst kann man es wohl gleich lassen, oder?:
Klar gibt es den Boden. Es gibt sogar viele verschiedene Böden untereinander. Boden Nummer 1 sind sicherlich die 50 bis 60 Arten, die in jedem 2-Euro-Pilzbuch stehen. Boden Nummer 2 sind die Arten, die der Pilzsachverständige genau kennen sollte, also alle gefährlichen Giftpilze und alle für Speisezwecke verwendbare Pilze (ca. 300 Arten). Boden Nummer 3 sind die bekanntesten, auffälligen Gattungen, und darin möglichst viele Arten (Täublinge, Milchlinge, Dickröhrlinge, Ritterlinge, Schleierlinge, Saftlinge...). Und Boden Nummer 4 könnten einige wenige zusammenhängende, der breiten Masse unbekannte Spezialgattungen sein, in denen man noch im Grundlagenforschungsstadium steckt.
: Ich meinte also nur: Einen gewissen Grad von Sicherheit bieten etliche
: Pilze doch wohl schon auch dem Augenschein nach - naja verstehst schon,
: was ich meine. Sonst könntet ihr euch Pilzbücher für die Doofen wie mich
: ja schließlich ganz sparen...
Klar, auch das! Es gibt jede Menge schöner guter, leicht bestimmbarer Arten... selbst an denen können Anfänger fünf, manchmal zehn Jahre herumknabbern.
: Schockiert?
Nun, ein bisschen irritiert vielleicht. Denn du, die du dich ja als Anfängerin bezeichnest, steigst schon bei den Gattungen und Arten zwischen Boden 3 und Boden 4 ein. Dass dir dort dann alles ein bisschen "hoch" erscheint, ist wohl so zu erwarten.
Freundliche Grüße und bleib am Ball!