SUBJECT>Re: Hymenoscyphus vernus POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo-Wagner-Pilze@t-online.de DATE>1240525825 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p5B287C4C.dip.t-dialin.net PASSWORD>aavW3SaZnV4Eo PREVIOUS>159285 NEXT> 159341 159342 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Dirk!

: verstehe ich immer noch nicht so richtig. auch declercq gibt ja im schlüssel
: für vernus eine textura intricata als besonderheit gegenüber den ähnlichen
: arten an.

Irgendwie scheinen wir verschiedene Quellen zu haben. Ich meinte den Declecq-Hymenoscyphus-Schlüssel Status 21.07.2002: Grobeinteilung zunächst nach Textur des Excipulums, da gibt´s doch bei Hymenoscyphus eigentlich nur prismatisch oder angulär (angulär = Richtung Phaeohelotium, wenn man das so will). Meiner Meinung nach hat eine Textura intricata beim Ectalexcipulum für Hymenoscyphus nichts zu suchen. Vielleicht ist eine intricate Struktur Richtung Medulla, so wie auf dem 2. Mikrobild links unten gemeint?

: ich finde auch, dass beim vergleich mit imberbis vor allem die sporenf o r m
: anders ist. nicht so schlank, latent eingedellt und gelegentlich ein hauch
: "allantoid" wie bei vernus.

Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, widerspricht es ja nicht dem, was ich schrieb. Vielleicht hätte ich für "spindeliger" für imberbis schreiben sollen: bei einigen Sporen "angedeutet zugespitzt".

: wohingegen der ölgehalt immer recht
: problematisch ist. nach meinen beobachtungen können beide arten je einen
: winzigen tropfen oder ein kleines häuflein an den polen haben.

Ja, sehe ich auch so. Ich glaube, am vitalsten sind die Sporen mit vielen kleinen Tröpfchen in jeder Polseite.

Wenn du nicht aufgibst, kommen wir schon noch auf einen Nenner. Vielleicht hat sich in meiner Betrachtungsweise auch irgendwo ein Fehler eingeschlichen? Dann wäre mir natürlich bei der Aufklärung noch mehr geholfen.

VG Ingo W