SUBJECT>Re: Danke für die Hilfe POSTER>pilzmann EMAIL>peter-pilzmann@web.de DATE>1243377700 IP_ADDRESS>94.79.139.125 PASSWORD>aapbO9F/vlWwo PREVIOUS>161101 NEXT> IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Liebe Anke,

den Erklärungen meiner gelehrten Vorgängern (z. B. Lothar) habe ich nur wenig hinzu zu fügen. Was dich anfangs etwas verwirrt haben dürfte, ist der Grundsatz: Wenn man den Stiel eines Blätterpilzes knickt und den Kopf mit der die Basis haltendenden Hand nach oben schnellt, sieht er fast "wie neu aus"; d.h. er steht wieder (Nein, Lothar, bitte keine freud'sche Fehlleistung mehr - Rüblinge haben keinen Tripper und machen auch alles Weitere ohne "Pimmelchen"!) - also ist es ein Rübling.
Diese "Rüblingsregel" gilt leider nicht unbeschränkt. Dasselbe kann einem bei dickstieligen Helmlingen ebenso passieren wie bei etlichen anderen, mit langen Hyphenzellen versehenen, blättrigen Pilzen, ist also nur ein erstes Anscheinskriterium bei Hellsporern. Die sogenannte Rüblingsregel gilt also leider nicht universell. Warum sollte die Pilzkunde auch einfacher sein als andere Naturwissenschaften, die die Natur bis hin zur vielgesuchten Weltformel berechenbar machen wollen?

Mit liebem Gruß, Peter!