SUBJECT>Re: Bei Köln: Steinpilz, Pfifferling, Perlpilz & c POSTER>pilzmann EMAIL>peter-pilzmann@web.de DATE>1243385172 IP_ADDRESS>94.79.139.125 PASSWORD>aapbO9F/vlWwo PREVIOUS>160841 NEXT> 161144 161153 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Lieber Gábor,
ohne hier ernsthaft kompetenteren Pilzkennern ins Wort fallen zu wollen, würde ich deine unbekannten Stäublinge im letzten Bild für Birnen-Stäublinge (Lycoperdon pyriforme) halten, die auf vergrabenem Holz stehen. Die habe ich schon, von der Sonne schwarz gebräunt und felderig aufgerissen, mitten in der Wiese stehend gefunden.
Ich bin kein Bryologe, aber das Moos im Vordergrund scheint mir doch auf einen eher feuchten Standort zu deuten, der dem in der Literatur für L.lividum angezeigten Biotopen (Trockenrasen, sandige Böden) eher nicht entspricht. Wenn du an einem frisch aufgebrochenem Fruchtkörper gerochen hast, hättest du beim Birnen-Stäubling in diesem Entwicklungsstadium immer noch einen leicht metallischen Geruch feststellen müssen.
Mit liebem Gruß, Peter!