SUBJECT>Re: Lachnum fasciculare (inop. Asco) POSTER>Lothar EMAIL>lkrieglsteiner@t-online.de DATE>1243414587 IP_ADDRESS>p57A557EA.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa6ahH/JejxQA PREVIOUS>161133 NEXT> 161190 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Ingo,
ich würde das TAxon und Velenovskys Beschreibung auch nicht zu ersnst nehmen. Die Latte an Substratbezeichnungen bzw. Waldtypen spricht ohnehin für ein Konglomerat. "Bräunend" oder "rötend" - das ist kein großer Unterschied, wie ich finde. Nadelförmig oder zugespitzt (nun ja: eine Nadel ist doch sicher zugespitzt!). Gibt es überhaupt ein Lachnum, bei dem die Asci schmäler sind als die Paraphysen? (erinnere mich an Mollisia caricina, sonst nicht an viel ...). Velenovsky hat oft - auch bei Maßen - ziemlich geschludert. Trotzdem haben sich viele seiner Arten erhärtet. Auf Haken und Vakuolenguttulen dürfte er aber kaum geschaut haben, was den Wert der Beschreibungen bei Lachnum doch noch stärker reduziert.
Um zu wissen, was im Typusbeleg liegt (falls es den gibt), müsstest Du ihn untersuchen (viel Spaß!). Das Beste ist sicher, das Taxon "crataegi" einfach zu vergessen.
Liebe Grüße sendet Lothar