SUBJECT>Re: 145 000 wer bietet mehr? POSTER>Lothar EMAIL>lkrieglsteiner@t-online.de DATE>1245859427 IP_ADDRESS>p57A55AA2.dip.t-dialin.net PASSWORD>aa6ahH/JejxQA PREVIOUS>162857 NEXT> 162863 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Jürgen,
ganz egal, wie man Makromyzeten abgrenzt (für mich sind das solche Asco- und Basidiomyceten, die mit bloßem Auge sichtbare Fruchtkörper ausbilden - man setzt meist recht willkürlich 1 mm als Grenze, wobei ich stolz darauf bin, mit 44 noch kleinste Hyaloscyphas etc. zu finden) - würde ich Dich doch bitten,
: wobei ich auch die Phytoparasiten und Schleimpilze mit einbeziehen würde.
zumindest die Myxomyceten wegzulassen. Die sind nun wirklich nachweislich keine Pilze und mit selbigen nur insofern verwandt, als es eben auch Eukaryonten sind.
Was die Phytoparasiten (also z.B. Uredinales, Ustilaginales, Exobasidiales, Taphrinales) betrifft, sind diese definitionsgemäß keine Großpilze, da sie keine eigentlichen Fruchtkörper ausbilden. Demgegenüber wären zumindest manche Echte Mehltaupilze (Phyllactinia bildet u.a. teils über 1 mm große Fruchtkörper) Makromyzeten, andere (kleinere) nicht.
Soviel von mir - beste Grüße, Lothar