SUBJECT>Re: oh wie schön :-) POSTER>Harzpilzchen EMAIL>hadoharz@t-online.de DATE>1252524902 IP_ADDRESS>p4FD83786.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaR913GVDXmrs PREVIOUS>168801 NEXT> 168808 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hi Roland
Naja, ich wußte ja, das es mit etwas Augenzwinkern zu lesen war. Letztens hatten wir einen Kandidaten, er Pilze gegessen hatte und anschließend zwischen Weißen Knollie und Fransigen Wulstling wählen wollte. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.
Ich möchte nicht verheimlichen, daß ich in meiner Pilzlaufbahn schon so manche Experimente gewagt habe. Schließlich habe ich mit einem Alter von 6 Jahren mit dem Pilzesammeln angefangen. Nebenann wohnte ein Pilzberater, in der gleichen Straße.
Mit 10 Jahren habe ich schon die ersten Täublinge gekannt und gegessen. Dann waren auch mal Hexeneier und Grüngelbe Gallertkäppchen drann. So etwa mit 14 Jahren habe ich eine ganze Menge Klumpfüße gegessen. Heute weiß ich, es handelte sich um Cortinarius scaurus. Gerade in diesen Buch von Engel stand drinn: alle mildschmeckenden Klumpfüße sind eßbar, ich meine die ältere Ausgabe mit dem Lederband. Auch Waldfreundrüblinge, Knopfstielige Rüblinge (siehe deine) sowie Flaumige Milchlinge, Rosascheckige Milchlinge und Pappelritterlinge standen auf meiner Speisekarte.

Längst vorbei! Heute bin ich "Feinschmecker" und nicht sehr experimentierfreudig, aber es kann immer noch was passieren:

2007 hatte ich mit meiner Freundin eine leichte Pilzvergiftung HÖRT HÖRT
Hatte Xerocomus moravicus 3x gefunden, abends studiert und dann, statt Kompost, in die Pfanne geschnippelt! Und man möge es mir glauben, oben und unten kam es und schlecht war uns! Ja man sollte wirklich nicht "experementieren!!!

LG Hartmut