SUBJECT>Re: Hmmm... POSTER>pilzmann EMAIL>peter-pilzmann@web.de DATE>1254958493 IP_ADDRESS>ip-94-79-152-204.unitymediagroup.de PASSWORD>aapbO9F/vlWwo PREVIOUS>171415 NEXT> 171508 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Gerhard und alle anderen,

das Drehen der Zecken beim Herausziehen ist ein tradierter, falscher Tipp. Wenn man sich die Beiß- / Sägewerkzeuge der Zecken mal in Vergrößerung anschaut, sieht man, das die zwei inneren Mandibeln, ähnlich wie bei dem Schwert der Schwertfische, flach sind. Dreht man die Zecke, müssen die Mandibeln mit den seitlichen, äußeren Zahnleisten sich einen neuen Weg durch die Oberhaut bahnen, haben also einen erhöhten Widerstand und bringen damit die Gefahr, das dadurch der gesamte Kopf in der Haut zurück bleibt. Damit verbleiben auch die im Mund der Zecke befindlichen Borrelien in der Wunde und können virulent werden. Also besser ziehen statt drehen.

Mit der Bitte um Beachtung, Peter!

: Hallo Rudi,

: das ist weniger eine Frage der Übung als der Dicke des Fells. Schon mehrere
: Deiner Berufskollegen haben bei mir beim Anstechen die Nadel verbogen.

: Am Samstag hat mich im Wald mal wieder eine Nymphe angefallen (leider nur
: eine Zeckennymphe). :-((
: Ich habe sie schon prall vollgesogen erst am Dienstag entdeckt. Mit der
: Zeckenzange unter Drehung ließ sie sich ohne Zurücklassen des Kopfes
: problemlos entfernen.

: Gruß - Schnuffel