SUBJECT>Re: Hmmm... POSTER>Schnuffel EMAIL>gerh.guth@t-online.de DATE>1255016056 IP_ADDRESS>p4FF7587C.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaZxXjiPdkil2 PREVIOUS>171483 NEXT> 171555 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Peter und alle anderen,

was Peter hier behauptet ist genau das Gegenteil meiner Erklärung und zig-fachen Erfahrung. Gerade durch das leichte Drehen werden die Zecken aus ihrer Verankerung in der Haut gelöst, und dadurch wird das Steckenbleiben des Kopfes verhindert. Man muss dies natürlich richtig machen: Nicht wie wild x-mal drehen und dabei den Kopf abdrehen, sondern vorsichtig ziehen und unter Ziehen dann höchstens 1/2 Umdrehung drehen. Dabei spürt man dann deutlich, wie hilfreich das Drehen ist.
Nachdem ich vor 17 Jahren mit der Anschaffung unserer Katze estmals eine Zeckenzange benutzt habe, ist nie wieder ein Kopf steckengeblieben, im Gegensatz zu vorher, wo dies in mehr als der Hälfte der Fälle vorkam.

Gruß - Schnuffel

: Hallo Gerhard und alle anderen,

: das Drehen der Zecken beim Herausziehen ist ein tradierter, falscher Tipp.
: Wenn man sich die Beiß- / Sägewerkzeuge der Zecken mal in Vergrößerung
: anschaut, sieht man, das die zwei inneren Mandibeln, ähnlich wie bei dem
: Schwert der Schwertfische, flach sind. Dreht man die Zecke, müssen die
: Mandibeln mit den seitlichen, äußeren Zahnleisten sich einen neuen Weg
: durch die Oberhaut bahnen, haben also einen erhöhten Widerstand und
: bringen damit die Gefahr, das dadurch der gesamte Kopf in der Haut zurück
: bleibt. Damit verbleiben auch die im Mund der Zecke befindlichen Borrelien
: in der Wunde und können virulent werden. Also besser ziehen statt drehen.

: Mit der Bitte um Beachtung, Peter!