SUBJECT>Shitake Pilze/Samtfußrübling/Kultivierung v. Pilz POSTER>Cory EMAIL>Corypheana@gmx.de DATE>1259359192 IP_ADDRESS>p54BEFD98.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaHox3JNxmofM PREVIOUS> NEXT> 176355 176371 176373 176427 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

weil wir gerade den Samtfußröhrling im Forum hatten, dessen kultivierte Form als Enokitake ein sehr beliebter und weit verbreiteter Speisepilz in Asien ist.
Das hat natürlich gleich meinen Jagd- und Sammelinstinkt geweckt, v.a. in Anbetracht der Tatsache, daß dieser Pilz sogar im Winter in unseren Regionen wächst. Ich weiß zwar nocn nicht ob ich die entsprechenden Stellen finden werde, aber eine Motivation im Winter über meine Reviere hinaus zu gehen ist dies allemale.

Einer der schmackhaftesten und populärsten Heilpilze ist der v.a. in Asien hochgeschätzte Shitake-Pilz.
Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Shitake
http://www.pilze-sammeln.com/shiitake.html

Ich weiß bis heute nicht wie die Japaner es schaffen diesen Pilz so einzulegen, daß er diesen einzigartigen Geschmack und die angenehme Konsistenz erhält.

Leider scheint der Shitake nicht in unseren Breitengraden zu wachsen. Warum eigentlich nicht?

Ich habe Bekannte, die Shitake einige Zeit im größeren Maßstab kultiviert haben, eben wegen seines Wertes als Speise- und Heilpilz (vermutlich stammte die Initiative von der alten Besitzerin des großzügigen Grundstücks, um ihn für sich als Heilpilz zu nutzen).
Ihr Fazit (die Kinder hatten die Arbeit) nach einigen Jahren lautete: das ganze habe sich als viel zu teuer und aufwendig in Relation zu dem erzielten Nutzen herausgestellt und am Ende konnten sie keine Pilze mehr sehen...

Nun stelle ich mir natürlich die Fragen warum Shitake nicht bei uns wachsen und wie man dies ohne oben erwähnte Umstände ändern könnte.

Außerdem:
Lassen sich Shitake-Pilze (oder andere Pilze von dieser Qualität) auch in südlichen Regionen (ca. 25. Breitengrad) erfolgreich kultivieren/züchten?