SUBJECT>Lösung POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo.Wagner.Pilze@googlemail.com DATE>1263679403 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>212.126.194.158 PASSWORD>aay4PP.EG25mc PREVIOUS>178311 NEXT> 178350 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo!
Arachnopeziza aurata (Blassgoldenes Spinnwebbecherchen) stimmt. Martin und Gabor haben es richtig vermutet.
Gabor hat auch recht, wenn er vermutet, dass es sehr ähnliche andere Arten in der Gattung gibt (aber das wäre ja jetzt wirklich fies von mir eine solche seltenere Art erraten zu lassen).
Jung ist der Becherling weiß (früher als A. nivea)und bei Zeiten fallen die weißen Subikulumhyphen auf.....
....beim Älterwerden wird das gelbe, an den Haaren anhaftende Harz deutlicher
Mikro:
Hier auch die Antwort auf meine "Zwischendurch-Dumm-Frage":
Also, um festzustellen, wieviele Sporen im Ascus nebeneinander liegen, könnte man natürlich freischwimmende Sporen messen und durch Vergleich der Sporen im Ascus und deren benötigten Platz rein rechnerisch Rückschlüsse ziehen.
Wenn man aber keine Lust zum Rechnen hat, einfach mit ruhiger Hand und scharfer Rasierklinge den Ascus skalpieren. Wie schön man die Sporen zählen kann, seht ihr ja oben im Mikrobild.
Die zu langen Haare der A. nivea in PdS (Nr.249) resultieren, das behaupte ich jetzt mal ganz frech, aus gemessenen Subikulumhyphen. Diese sind nämlich den Haaren sehr ähnlich vom Aufbau her, bloß länger und dünner, und sind mitunter ebenfalls seitlich, wenn auch basisnäher, am Becher zu finden.
VG Ingo W