SUBJECT>Re: Lösung POSTER>MartinB EMAIL>martin.bemmann@gmx.de DATE>1263680493 IP_ADDRESS>dslb-088-067-113-250.pools.arcor-ip.net PASSWORD>aa9b/1RrZHh36 PREVIOUS>178349 NEXT> 178360 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Ingo,
du willst mir(uns) jetzt aber nicht sagen, du hättest einem einzelnen Ascus die Hülle abgeschält (selbstverständlich ohne die darinnen liegenden Sporen zu verletzen!) und dann das Hütchen mit der Micropinzette abgezogen... ;-)???
Nicht wirklich, oder ist da eine gängige Microtechnik an mir vorbei gegangen?
Herzliche Grüße,
Martin
PS: verrätst du mir die Marke deiner Rasierklingen?
: Hallo!
: Arachnopeziza aurata (Blassgoldenes Spinnwebbecherchen) stimmt. Martin und
: Gabor haben es richtig vermutet.
: Gabor hat auch recht, wenn er vermutet, dass es sehr ähnliche andere Arten in
: der Gattung gibt (aber das wäre ja jetzt wirklich fies von mir eine solche
: seltenere Art erraten zu lassen).
: Jung ist der Becherling weiß (früher als A. nivea)und bei Zeiten fallen die
: weißen Subikulumhyphen auf.....
:
: ....beim Älterwerden wird das gelbe, an den Haaren anhaftende Harz deutlicher
:
: Mikro:
: Hier auch die Antwort auf meine "Zwischendurch-Dumm-Frage": Also,
: um festzustellen, wieviele Sporen im Ascus nebeneinander liegen, könnte
: man natürlich freischwimmende Sporen messen und durch Vergleich der Sporen
: im Ascus und deren benötigten Platz rein rechnerisch Rückschlüsse ziehen.
: Wenn man aber keine Lust zum Rechnen hat, einfach mit ruhiger Hand und
: scharfer Rasierklinge den Ascus skalpieren. Wie schön man die Sporen
: zählen kann, seht ihr ja oben im Mikrobild.
:
: Die zu langen Haare der A. nivea in PdS (Nr.249) resultieren, das behaupte
: ich jetzt mal ganz frech, aus gemessenen Subikulumhyphen. Diese sind
: nämlich den Haaren sehr ähnlich vom Aufbau her, bloß länger und dünner,
: und sind mitunter ebenfalls seitlich, wenn auch basisnäher, am Becher zu
: finden.
: VG Ingo W