SUBJECT>Re: Märzschneckling im Schönbuch... POSTER>Stephan Weißer EMAIL>das.krokodil@web.de DATE>1269546201 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>p4FD9F5BC.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaIi1Glzbu2XM PREVIOUS>180304 NEXT> 180313 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: ich suche das Teil schon seit Jahren (Jahrzehnten) auch an adäquaten Stellen,
: aber bisher Fehlanzeige!

Das ging mir bisher auch so. Wahrscheinlich ist das ein Pilz, den man nur findet, wenn man vorher die Stelle kennt.

: Vielleicht waren die Stellen (Buche/Tanne/Kalk) doch nicht so geeignet wie
: erhofft.
: Daher die Frage an alle im Forum, die schon mal das Glück hatten, diesen
: besonderen Pilz zu finden: Welche Begleitpilze findet man dort im
: Sommer/Herbst ???
: Welche Bodenbeschaffenheit, Exposition..........(etwaige Besonderheiten des
: Standorts) muß gegeben sein???

Diese Stelle sah nicht nach tollen Pilzen aus - auf jeden Fall überhaupt nicht so, wie ich sie mir nach der Literatur vorgestellt hätte. Keine Ahnung, wie jemand auf die Idee kam, dort nach Märzschnecklingen zu suchen. Es war ein Laubmischwald an einer recht sonnenexponierten (thermophilen?), nach Süden geneigten Stelle. Es gab dort ziemlich dicke Buchen und Kiefern, einige junge Eichen und viel Durchsatz mit ganz jungen, dünnen Buchen, sodass man schwer durch kam. Die Pilze wuchsen auf einer durch Buchenwurzeln verursachten Wölbung - aber die nächste Kiefer stand auch nicht weit weg. Auffallend fand ich den stark krümeligen, roten Boden (hatte etwa die Farbe von Buntsandstein, was aber laut Literatur und nach der Geologie im Schönbuch wohl kein Buntsandstein sein kann).

: Vielleicht lassen sich mit diesen Informationen die Suchgebiete etwas
: einengen.

Ich grüble weiter und werde am WE noch ein paar Stellen besuchen, die leicht thermophil und von Kiefern, Buchen und Eichen gleichzeitig bestanden sind.

Freundliche Grüße
Stephan