SUBJECT>Re: Maiwanderung POSTER>Pfalz-Pilz EMAIL>april-scherzer@email.de DATE>1272812656 IP_ADDRESS>p5B2D4774.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaYBKaDsXoRjI PREVIOUS>181995 NEXT> 182044 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

: Die üblichen Zubereitungsarten wie Dünsten oder Kochen helfen hier leider nur
: wenig - es sei denn, man mag sein kräftig mehliges Aroma.

: Meiner Erfahrung nach wird man seinen mehligen Geschmack nur durch scharfes
: Anbraten und ordentliches Würzen los.
: Da wir heuer wieder einen reichlich trockenen Frühling hatten und mich sogar
: die Stockschwämmchen im Auwald im Stich ließen,
: werde ich mir das eine oder andere Bruschetta mit scharf angebratenen
: Mairitterlingen gönnen.

: Geröstetes Brot ordentlich mit Knoblauch einreiben, gebratene Mairitterlinge
: drauf, Pfeffer&Salz.
: Dann noch ein Paar Tomatenscheiben und frisch gehobelten Parmesan.
: Dazu ein Glas trockenen Rotwein und das Leben ist schön.
: Auch ohne Gemörch und Steinis :-)

Hallo Gabor

Meine Köchin hat Deine Ausführungen mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

Wir haben diesen Pilz (aus der Rheinebene) aber nicht mitgenommen und im Pfälzerwald ist er mir bisher noch nicht aufgefallen.

Beim Verzehr von Pilzen sind wir beide eher konservativ eingestellt und essen altbekanntes, d.h. überwiegend Steinpilze, Pfifferlinge und noch einige Röhrlinge, evt. noch den Parasol. Die kürzlich gefundenen 170 Gramm Speisemorcheln, die 20 Gramm Käppchenmorcheln und die letztjährigen Trompetenpfifferlinge waren eine Ausnahme. Letztere dürfen zukünftig in Ruhe weiterwachsen.

Gruß aus der Pfalz
Dieter