SUBJECT>Re: Henningsomyces vs. Rectipilus POSTER>Ingo Wagner EMAIL>Ingo.Wagner.Pilze@googlemail.com DATE>1273182416 EMAILNOTICES>no IP_ADDRESS>212.126.198.173 PASSWORD>aay4PP.EG25mc PREVIOUS>182159 NEXT> 182343 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>

Hallo Maren!

: vielen Dank für den Vorschlag, ich habe aber Zweifel.

Zweifel sind immer gut. Die Idee hatte natürlich als Ursprung die angegebenen wenig verzweigten Haare.

: Als Substrat ist in BW Abies alba und hauptsächlich Nadelholz angegeben und
: keine Birke.

Allerdings trifft das nadelholzlastige Substratspektrum im Durchschnitt auch für candidus zu.

: Die Randhaare sind zwar anamorph inkrustiert, denke ich, aber
: bei weiteren Schnitten haben sie sich doch als stark verzweigt
: präsentiert. Nach Schlüssel hat H. puber nur schwach verzweigte Haare.

Ich denke, hier sollte man die Außenhaare nicht mit den Randhaaren verwechseln. Du musst sicher stellen, dass die nach Verzweigung beurteilten Haare vom "Mündungsrand" sind.

: Leider gibt es kaum Bilder von H. puber, geschweige denn Mikrobilder.
: Vielleicht ist es H. candidus, aber dagegen spricht die haarige

Sehe ich auch so.
Alleine aber die Form (sehr langgezogene "Urnen") lässt mich aber eigentlich daran glauben, dass die Gattung Henningsomyces stimmt.

Übrigens würde es mir gefallen, wenn deine Bilder beschriftet wären. Beim 2. zusätzlich eingestellten Bild weiß ich jetzt nicht, sind´s die Haare oder doch nur Tramahyphen (falls die überhaupt so aussehen können).

Wie sicher ist das Substrat?

VG Ingo W