SUBJECT>Re: gekalkter Wald POSTER>Der Juergen EMAIL>juergen.marqua@arcor.de DATE>1277034620 IP_ADDRESS>p5080FB5D.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaW3H9HFhUbss PREVIOUS>185192 NEXT> 185201 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Kattugla
hier mal die rauskopierte Zusammenfassung eines Artikels über Walddüngung:
"... Stickstoffdüngung führt zu einem Rückgang in der Zahl der Ektomykorrhizen und in Arten- und Individuenzahl der Mykorrhizasymbionten. Auch auf den Streuabbau und auf die Arten- und Individuenzahl der saprophytischen Pilze wirkt sich Stickstoffdüngung meistens negativ aus, obwohl einige Arten fast nur in Wäldern mit einer stickstoffreichen Streuschicht gefunden worden sind. Kalkung führt ebenfalls zu einem Rückgang in der Arten- und Individuenzahl der Ektomykorrhizapilze. Die Auswirkung auf die saprotrophe Mykoflora scheint abhängig zu sein vom Stickstoffgehalt der Streuschicht. Bei niedrigem Stickstoffgehalt der Streuschicht wirkt sich Kalkung positiv, bei höherem Gehalt aber negativ aus. Mykofloristische Aufnahmen zeigen eine deutliche Ähnlichkeit nach Stickstoffdüngung und Kalkung. Nach Anwendung von Phosphor, Kalium oder Magnesium werden meistens nur schwache und nicht signifikante Auswirkungen auf die Pilze beobachtet."
KUYPER, TH. W. (1989): Auswirkungen der Walddüngung auf die Mykoflora. Beitr. z. Kenntn. d. Pilze Mitteleuropas - AMO, S. 5-20.
Grüßle
Juergen