SUBJECT>Re: Die Legende vom giftigen Ritterling - Teil 2 POSTER>Christoph EMAIL>hahn@mykologie-bayern.de DATE>1285866088 IP_ADDRESS>p5498E9E7.dip.t-dialin.net PASSWORD>aaIb01CQslC6c PREVIOUS>194973 NEXT> 195213 IMAGE> LINKNAME> LINKURL>
Hallo Ingo,
: die Vergiftungsfälle sollen sich allesamt mit der Variante aus den
: sandigen Kiefernwäldern ereignet haben. Also genau jene, die ich hier
: zeige und die eben gerade in Massen herauskommen. (T. equestre)
Woher hast Du diese Information? Würde mich interessieren... Ich dachte, die polnischen Fälle seien die Laubwaldgrünlinge gewesen. Fände ich interessant!
: Eine Trennung der Grünlinge in mehrere Arten ist aus aktueller Sicht
: nicht nachvollziehbar.
Sagt wer? Und was ist die aktuelle Sicht? Mein Stand der Dinge ist, dass der Grünling aus aktueller Sicht eher noch feiner aufgedröselt wird, insbesondere in Nordeuropa. Die Grünlinge, die ich aus Buchenwäldern über Lehm kenne (Südpolen) und die aus Sandkiefernwäldern haben doch u.A. eine andere Fleischfarbe. Kennst Du aktuelle genetische Untersuchungen, die das Zusammenwerfen stützen? Würde mich auch sehr interessieren.
: Zumal gerade die Espen der Kiefernritterlinge
: liebster Ersatzwirt zu sein scheinen.
Kann ich nicht beurteilen - ich finde zu selten Grünlinge (liegt an meiner Wohngegend)
LG
Christoph